Pilze im Mai

Manchmal wachsen Pilze auch im Mai. Jedenfalls wenn Covid-19 und der Mexikaner Chaac in heimischen Gefilden herrschen und man nichts anderes zu tun findet, als neue Maltechniken auszuprobieren. Dann sind sie plötzlich – wie die buchstäblichen echten Verwandten aus dem Waldboden – aus dem Papier geschossen und lassen sich fotografieren. Merkwürdig, nicht?

Ich habe Aquarellpapier mit zwei verschiedenfarbigen Tinten eingefärbt, mit Wasser aus der Sprühflasche behandelt, dann an manchen Stellen mit einem Föhn getrocknet und schließlich den Bogen unter kaltem Wasser abgespült. So ist der Hintergrund entstanden. Im letzten Schritt habe ich die Pilze schabloniert: Die Hüte mit leicht lavierender roter Gouache, die Stengel und Füße mit deckendem Siena (welches ich mit Wasser anlöste und mit einem Baumwolltuch abnahm).
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