Was drei Monotypien mit Masern zu tun haben

Drei Monotypien sind keine Triotypie, so wie zwei Monologe kein Dialog sind. Aber manchmal kommen wir mit unserer Logik etwas durchaneinander. Ganz besonders dann, wenn sie etwas mit Mathematik zu tun hat.
Das führt uns beispielsweise zu der (falschen) Annahme, dass wenn 80 Prozent der an Masern Erkrankten ungeimpft waren, die übrigen 20 Prozent geimpft sein müssen. Und komplizierter noch: Man kann nicht einmal etwas über die Wirksamkeit eines Impfstoffes sagen, wenn die Impfquote unbekannt ist. So sind Masern hochinfektiös, die Krankheit mit der höchsten Ansteckungsrate überhaupt übrigens: Ein Erkrankter steckt durchschnittlich 18 weitere Personen an. Daher muss die Impfquote über 95 Prozent liegen, um wirklichen Schutz für alle zu garantieren. Das verstehen Sie jetzt nicht? Dann rechnen Sie mal nach. Oder fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

Eine Monotypie mit schwarzem, beigem und orangem Ölpastell gedruckt. Es zeigt eine jüngere Frau mit schwarzen Haaren und Sonnenbrille und ein andere Frau, die in einem Sessel liegt, die Beine auf der Rückenlehne. (c) Andreas Erber

 Drei Monotypien von Egon Schiele, einer Zwanzigerjahrefotografie und Nina inspiriert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*