Nackte Tatsachen

Egal durch welchen Park man flaniert, joggt, läuft, seinen Vierbeiner ausführt, sich zu einem entspannten Kick trifft, sein Handtuch ausbreitet oder einfach auf der Suche nach einer freien Bank ist, um sich nachmittaglang einem Buch zu widmen – überall trifft man auf Nackedeis. In Bronze gegossen, aus Marmor geschliffen, in Holz gehauen, wasserspeiend in Brunnen gestellt, sie sind allgegenwärtig. So auch jene Grazie in einem südböhmischen Schlosspark, die auf die Jahrhunderte dorthin gegossen wurde und meinen Schritt kalt lächelnd ignorierte.

(c) Andreas ErberNackedei mit einem Koh-I-Noor Toison d'Or 5900 Druckbleistift auf cremeweißen Zeichenpapier (von kunst-papier) vorgezeichnet, mit Staedtler Pigment liner 0,05 konturiert und mit Koh-I-Noor Charcoal und FaberCastell F-Bleistift ausgearbeitet; den dunklen Hintergrund verschaffte wie immer ein Muji-Tintenstift 0,5 (das Ganze 12 x 14 cm groß auf 16 x 20 cm Papier)

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