Wofür man den Wind braucht

Wofür man den Wind braucht: Um die kleine Wäsche zu trocknen, um einen rauschenden Nachmittag unter einer Linde zu verbringen, um sich Strom aus der Steckdose zu holen, um einen Sonnenbrand zu kühlen, um Schneeflockengeglitzer vor einer Straßenlaterne tanzen zu lassen, um das Laub in Nachbars Garten zu fegen, um den Übermut der Radfahrer zu besänftigen, um sich schräg in die Luft legen zu können, um aus frischer Pasta harte Pasta zu machen, um Wasser zu Wellen aufzuregen, um pratzprallrunde Heißluftballons zu unmöglichen Orten zu treiben, um Surfern eine Chance zu geben, um aus einem Spiel ein Windspiel und aus einem Beutel einen Windbeutel zu machen, um windige Gestalten zu gebären!

gemalt am Gardasee in ein Moleskine mit Koh-i-Noor Hardtmuth „Gioconda“ Red Chalk und Negro und einem braunen Stift, dessen Name ich vergessen habe

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