Experimentelles Wohnen

Ich gehöre ganz sicher nicht zu denjenigen, die der modernen Architektur besonders viel abgewinnen können. Vor allem wenn diese Architektur als 60erJahre-Zweckbau daher kommt. Gruselig! Da kann dann noch so viel kreative Vision darin stecken, noch so viel Architekten-Blabla bei der Konzeptpräsentation vor dem Bauherren abgesondert und noch so viele Preise eingeheimst worden sein: Ich finde das meiste scheußlich und halte es sinngemäß mit Manfred Bieler: „Ich wohne ebenso wenig in experimentellen Häusern wie ich in experimentelle Flugzeuge einsteige.“ Aber praktisch sind sie, diese langweilig-hässlichen Klötze, wenn man sie abmalt. Sie gehen einem leicht von der Hand – direkt vom Original oder wie hier aus „The Art of Urban Sketching“.

gezeichnet auf Marpa Jansen Skizzenblock Papier (100 g/qm) mit Koh-i-Noor Hardtmuth „Gioconda“ White Chalk, Red Chalk und Negro, Cretacolor Graphite Aquarell 8B und HB und einem Staedtler pigment liner 0,05 (schwarz), Papiergröße 29,5 x 21 cm, Bildgröße ca. 10 cm x 10 cm

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