Nichts zu verbergen

„Wer nichts zu verbergen hat, hat schon alles verloren.“ Früher meinte man damit vielleicht die „Keuschheit“ oder seinen guten Ruf, seine Ehre, seinen kaufmännischen Leumund. Heute verliert der Mann (die Frau) von Welt gerade noch die weiße Weste, ohne dass das im allgemeinen großartig weh täte. Man verlegt den Wohnsitz ins Ausland, trifft sich mit Seinesgleichen, die auch ihr Scherflein ins Trockene gebracht haben und lacht sich großspurig ins Fäustchen.

Gouache auf Aquarello-Papier nach einer Pinterest-Idee.
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