Der Zug des Lebens

Irgendwann wird auch der heißeste Sommer zu Ende gehen, der sich hartnäckig verbissen noch mit Hagelstürmen, Waldbränden und Überschwemmungen gegen seinen Abschied zur Wehr setzt. Dann färbt sich das Laub der nicht vertrockneten Bäume, es wachsen Pilzhüte, die Wespen tummeln sich Diabetes-unerschrocken um jedes Tortenstück und jede Eistüte und die Schaufenster füllen sich mit Shawls und Handschuhen. Und manchmal bekommt man Glück geschenkt von fernreisenden Kranichen, die ihre melancholische Rufe auf uns herabregnen lassen.

(c) Andreas ErberSchnell skizziert mit einem Fineliner für ein Kunstbuch, welches gerade in der Mache ist.

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