Fantasieplatz

Warum wohl so viele Architekten nicht in den von ihnen entworfenen scheußlichen, modernen Gebäuden wohnen und arbeiten, sondern lieber in den Villen und Fabrikgebäuden der Gründerzeit? Die Antwort dürfte niemanden schwerfallen, wer sich einmal den vor wenigen Jahren entstandenen Arnulfpark in München anschaut: Das Wort „Park“ allein ist eine Frechheit und nichts anderes als das Feigenblatt für Tristesse und gräuliche Wohnsilouniformität und größt mögliche Stahl-Glas-Beton-Einfaltslosigkeit wo das Auge hinblickt. Verantwortlich: Ein Berliner Architekturbüro – welches wo residiert? Richtig: In einem neoklassizistischen Backsteinhaus mit Türmchen und Erkern und Rundbogenfenstern…

(c) Andreas ErberDie Skizze entstand in einem Muji Block (14 x 10 cm) mit einem Staedtler Fineliner gezeichnet und nach einer Vorlage der Urban Sketching Künstlerin Stephanie Bower.

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