Schlickgrenze

An der Schlickgrenze finden sich Muschelschalen, krepierte Krebsgetiere, raschelnd-trockene Seetangblasen, der Geruch iodierter Luft, Bohrlöcher in Stecknadelformat, schmatzende Schritte und mikrofein unsichtbares Plastik. Dann hebt sich die Flut darüber, lässt verschwinden, erneuert, bis sie wieder der Ebbe weicht und die Schlickgrenze erneut erscheint. So vergeht die Zeit.

An der bretonischen Küste (c) Andreas ErberAn der bretonischen Küste mit Bleistift auf Aquarellpapier gezeichnet.

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