La Parisienne

Wer Paris bereist, sollte das Marais nicht verpassen. Dort geht es beschaulich zu und ist dennoch nicht verschlafen. Man findet dort Kunst oder die Kunst findet einen. Wer lieber shoppen geht, kann sich vom Nichtallerweltsangebot die Kreditkarte wund scheuern lassen. Der Bauch lässt sich dort ganz wunderbar abwechslungsreich befüllen mit himmlisch belegten Broten (‚La Tartine‘), mit jüdischer Küche oder mit einer ‚Vrai cuisse de carnard maigre confite“ schlicht und streng Bio serviert in Les Philosophes. Auch geschichtsträchtig geht es dort zu. Victor Hugo ließ sich dort nieder, so wie Madame de Sévigné dort das Licht der Welt erblickte. Und man sieht so wunderschöne Frauen wie die von mir Portraitierte.

(c) Andreas ErberMit einem Bleistift auf Hahnemühle Fineart Ingres-Papier (Echt-Bütten Pastell, 100 g/qm) vorgezeichnet und mit ganz neu gekauften Stabilo CarbOthello Pastellstiften ausgearbeitet. Leider habe ich die falsche Blattseite gewählt. Die ungünstige Papiertextur hat mich echt herausgefordert. Blattgröße 24 x 31, Zeichnung etwa 18 x 25 cm.

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