Fibonacci? Fibonacci!

Eine harmlose Blüte? Nein, der Schein trügt. Denn eigentlich sieht man mindestens hundert minikleine Blüten, alle hauchzart-gelb in der Mitte dieses super aufgeräumten Gebildes. Man muss schon genau hinschauen, um das zu erkennen. Die altvorderen Botaniker sind schon damals auf den Trichter gekommen und haben die Pflanzen, die solche Scheinblüten tragen, Korbblütler genannt. Ein Korb voller Blüten! Sehr poetisch, wie ich finde.

Der nächste Schein: Außen ringeln sich die männlichen Blüten, innen die weiblichen – aber das bleibt nicht so. Die Blüten wechseln von außen nach innen langsam das Geschlecht. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht sind auch Pflanzen experimentierfreudig und mögen die Abwechslung. Wer weiß?

Schließlich: Die Spiegeleier im Hintergrund sind auch keine Spiegeleier. Was das jetzt alles mit Fibonacci zu tun hat? Ach weh. Wenn der Schein hier nicht auch trügt, sind die Blüten in einem exakten Winkelverhältnis zueinander angeordnet, die der italienische Mathematiker in seiner so berühmten und alle Trigonometrie-lernenden Schüler sicher sehr verhassten Fibonacci-Formel beschrieben hat. Korbblütler, die Mathe können… auch nicht schlecht!

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