Vom Buschwind

Wenn der Föhn im Frühjahr in den Bergen zusammenbricht – dann ist er zu hören: Der Buschwind. Dann rauscht und schabt er sich hörbar an dem Geäst der Bäume und Büsche. Es ist kein Geraschel, weil die Blätter noch fehlen. Es ist ein kaltfühliges Zauseln und Streichen und alles, was da wächst im späteren Schattenreich des Unterholzes und an den Rändern der Wälder wird aufgescheucht und niedergeneigt, wird geschüttelt und gebogen in alle Richtungen. Die Meisterinnen darin: Die weißen Röschen, die ihren Namen vom Buschwind zugeweht bekommen haben – die Buschwindröschen. > Mehr lesen

(c) Andreas Erber

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